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  • Honigbiene trifft Wildbiene

    Tag der offenen Pforte im Bienenmuseum und Bienengarten

    Arbeitsreiche Monate liegen hinter den Macherinnen und Machern des Bienenmuseum Duisburg, das sich in dieser Zeit grundlegend gewandelt hat. Am 1. Mai wurde zuletzt der Eingangsbereich komplett neu durch einen Graffiti-Experten gestaltet. Dem Tag der offenen Pforte im Bienenmuseum und Bienengarten zur Wiedereröffnung steht nun buchstäblich nichts mehr im Weg.

    Tag der offenen Pforte im Bienenmuseum und Bienengarten
    Samstag, 8. Juni 2024 | 12 bis 17 Uhr
    Café Honigbiene & Honig-Markt
    Führungen im Garten und Museum
    Einblicke in Bienenvölker & Imkerei
    Workshops zu Wildbienen-Niststätten
    Wildblumen & Blumensamen

    Schulallee 11, 47239 Duisburg

    Eine Dokumentation zu den umfangreichen Umbauarbeiten finden Sie hier:

  • Rheinland-Pfalz fördert Fortbildungen für Imkerinnen und Imker
    Fortbildung im Sinne der Bienen.

    Dank einer Förderzusage der rheinland-pfälzischen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) kann der Imkerverband Rheinland e.V. in diesem Jahr drei hochspannende Multiplikatorenfortbildungslehrgänge für Imkerinnen und Imker kostenlos anbieten. Alle drei Termine finden Ende August statt, wenn die Arbeiten in einer Imkerei weitgehend abgeschlossen sind. „Wir haben diesen Termin gewählt, damit möglichst viele Imkerinnen und Imker unseres Verbandes diese kostenlose Fortbildungsmöglichkeit wahrnehmen können“, sagt Tobias Heinen, 2. Vorsitzender.

    Wichtig ist: Interessierte müssen sich zu der Veranstaltung anmelden. Die Tickets sind nur in begrenzter Zahl erhältlich. Bestellungen sind ab sofort möglich.

  • Züchtertagung 2024 – Austausch unter Fachleuten

    Die Bienenzucht gehört beim Imkerverband Rheinland e.V. zu den wichtigsten Kernaufgaben. 14 Imkerinnen und Imker trafen sich nun unter der Leitung von Zuchtobmann Eckhard Uhlenbruck in Mayen zur Züchtertagung 2024, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen und Projekte für das kommende Jahr zu besprechen.

    Gelungene Züchtertagung in Mayen.

    Zunächst stellte sich Friedrich Bleckmann als neuer Vorsitzender der Regionalgruppe Rhein-Saar-Lux bei der AG Toleranzzucht vor. Bei ihm arbeiteten derzeit 21 Züchter in beebreed mit 508 gekörten Königinnen. Gleichzeitig lud er für den 11. Mai 2024 zum Praxistag bei der AGT ein

    Eckhard Uhlenbruck warb darum, vermehrt Prüfgruppen in der Zucht zu bilden. Grundsätzlich bestünde eine Gruppe aus mindestens acht Völkern, aber bei Winterverlusten sollten auch die dann kleineren Gruppen geprüft werden. Das Methodenhandbuch der AGT sei hier sehr zu empfehlen.

    Lob gab es für die Zuchterfolge auf dem Erbeskopf, einer der vom Imkerverband Rheinland unterstützten Belegstellen. Genetische Untersuchungen hätten ergeben, dass die Reinpaarungsquote bei etwa 75 Prozent liege. Das ist für eine Landbelegstelle sehr gut. Unterstützt wurde die Absicht, Bienenvölker in der Umgebung des Erbeskopf möglichst vollständig umzuweiseln, um so den Anteil der Reinpaarung auf der Belegstelle noch weiter zu verbessern.

    Die Züchter des Verbandes werden auch in diesem Jahr verschiedene Sammeltransporte auf die Ostfriesischen Inseln organisieren. Für die von Harald Krüger und Eckhard Uhlenbruck organisierten Transporte nach Juist, Norderney, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge stehen die Termine für die Inselfahrten bereits fest: Am 26.5., 2.6. und 30.6. starten jeweils die Transporte. Wer seine unbegatteten Königinnen mitschicken möchte, muss sich im Vorfeld möglichst kurzfristig dafür anmelden. Informationen dazu und möglichen weiteren Fahrten gibt es beim Zuchtobmann (zuchtobmann@imkerverbandrheinland.de).

    Auch Dr. Christoph Otten, Leiter beim Fachzentrum Bienen und Imkerei (FBI), war bei der Züchtertagung anwesend und unterstütze die Fachdiskussion zwischen den Züchtern.

    Steuerte sein Fachwissen zur Zuchtdiskussion bei: Dr. Christoph Otten vom FBI.

    Eckhard Uhlenbruck berichtete abschließend ausführlich über die jüngsten Entwicklungen bei beebreed.

    Einen Hinweis gab es noch für alle interessierten Züchterinnen und Züchter im Verband: Sowohl die AGT als auch das Fachzentrum Bienen und Imkerei verkaufen in diesem Jahr wieder überschüssige Königinnen. Entsprechende Hinweise finden sich auf den Internetseiten der beiden Einrichtungen.

    Unscharfes Bild von Zuchtobmann Eckhard Uhlenbruck? Bitte klicken.
  • 12-jähriger Feuerwehr-Imker pflegt seine Bienen auf der Wache III in Solingen
    Quelle: https://www.instagram.com/feuerwehr_solingen/

    Die Feuer- und Rettungswache III in Solingen hat in der vergangenen Woche auf einen Schlag 60.000 neue Mitarbeiterinnen begrüßen können. Zwar handelte es sich nicht um Feuerwehrmänner oder Feuerwehrfrauen, aber zwei Bienenvölker leben nun gemeinsam mit den Lebensrettern auf der Wache. Betreut werden die Bienen von einem der jüngsten Imker Deutschlands: Luis Lenhartz ist gerade zwölf Jahre alt und imkert nun schon im dritten Jahr „fast“ selbstständig.

    Auf die Imkerei ist er durch eine Aussage aufmerksam geworden: „Ohne Bienen würden auch wir Menschen nicht mehr leben.“ Daraufhin hat er sich diesem Thema gewidmet und seine Eltern sehr schnell nach dem Kauf eines eigenen Bienenvolkes gefragt, welches er sich von seinem Taschengeld zugelegt hat, um etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Das ist ihm bis heute sehr erfolgreich gelungen, inzwischen besitzt er zehn Völker.

    Die Feuerwehr Solingen auf Instagram https://www.instagram.com/feuerwehr_solingen/

    Weil er einen geeigneten Standort für eines seiner Völker suchte, kam ihm aufgrund der Nähe zum Botanischen Garten die Wache III in den Sinn. Kurz entschlossen fragte er bei Wachvorsteher Michael Einhoff an, welcher sofort angetan war und seine Idee sehr gerne umsetzen wollte. Auch die Kolleginnen und Kollegen der Wache III fanden das Engagement von Luis so beeindruckend, dass umgehend Platz für seine Bienenvölker geschaffen wurde.

    Die Feuerwehr Solingen freut sich, einen so jungen und ambitionierten Menschen bei seinem beeindruckenden Hobby zu unterstützen. Übrigens ist die Imkerei nicht das einzige Hobby von Luis: Er ist ebenfalls Mitglied der Jugendfeuerwehr Solingen und unterstützt als Trainer die Bergischen Lebensretter. Ganz nach seinem Motto: „Lieber Natur und sozial als allein“

    Quelle: https://www.instagram.com/feuerwehr_solingen/

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  • Neue Möglichkeiten für den Imkerverband Rheinland

    Vertreterversammlung in Bonn stellt die erfolgreiche Arbeit des Vorstands auf eine finanziell gesicherte Basis

    Die Vertreterversammlung des Imkerverband Rheinland e.V. hat am vergangenen Samstag in Bonn die Weichen für den Verband für die kommenden zwölf Monate gestellt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt konnte dabei nicht erfolgreich geschlossen werden. Obwohl der 2. Vorsitzende Tobias Heinen intensiv darum warb, dass sich ein Kandidat oder eine Kandidatin für den Posten des/der 1. Vorsitzenden findet, hob sich im Saal kein Finger. Offenbar sahen viele Delegierte keinen Anlass, die Vakanz kurzfristig zu besetzen. Im kommenden Jahr steht die turnusgemäße Wahl des/der 1. Vorsitzenden für vier Jahre an. “Der Vorstand hofft sehr, dass sich bis dahin eine Person findet, die Lust dazu hat, unseren Verband weiter so erfolgreich zu führen. Der zweitgrößte Imkerverband Deutschlands braucht auf Dauer einen vollständigen Vorstand”, sagt Tobias Heinen anschließend. Vielleicht habe auch die geräuschlose und vielfältige Tätigkeit des Vorstandes nach dem überraschenden Ausscheiden von Dirk Franciszak dazu beigetragen, dass die Imkerschaft die Dringlichkeit der Personalie nicht gesehen habe.

    Für einen oder eine neue Vorsitzende gibt es im kommenden Jahr zudem eine erfreuliche Nachricht: Die Vertreterversammlung hat mit einer knappen Mehrheit die umstrittene Beitragserhöhung von zehn Euro pro Jahr ab 2025 beschlossen. 68 Stimmen der anwesenden Delegierten entfielen auf den Antrag des Vorstands, 59 Kreisstimmen sprachen sich für eine Beibehaltung des alten Beitrags aus, 22 Enthaltungen vervollständigten das Votum. “Wir können uns nur dafür bedanken, dass die Vertreterversammlung dem Antrag des Vorstandes gefolgt ist und uns das Vertrauen ausgesprochen wurde”, sagte Tobias Heinen. Der Imkerverband Rheinland sei so nach 14 Jahren ohne eine Erhöhung ab dem kommenden Jahr in die Lage versetzt, neue Projekte anzustoßen und wieder eine Verbandsarbeit zu etablieren, die Bienen und Imkerei verdient hätten. “Wir haben in diesem Jahr bereits einen kleinen Vorschuss geleistet und die Honigprämierung wieder aufleben lassen. Der große wie unerwartete Ansturm auf die Honiglose hat gezeigt, wie sehr die Imkerschaft solche Aktivitäten des Verbands herbeisehnt. Damit wir sowas systematisch ausbauen können, braucht der Verband finanzielle Spielräume.” Die Honigprämierung in diesem Jahr werde den Verband eine fünfstellige Summe kosten. Der Vorstand hat das Angebot von 175 ursprünglich geplanten Honiglosen kräftig erweitert und hat die Finanzierung von 350 Losen sichergestellt. Ein paar wenige Plätze für die Honigprämierung sind aktuell noch frei.

    In einer Umfrage möchte der Vorstand nun weiter ausloten, welche Erwartungen die rund 13.000 Imkerinnen und Imker an ihren Verband haben. “Der Vorstand ist offen für neue Vorschläge, die die Attraktivität des Imkerverband Rheinland weiter stärken”, so Tobias Heinen.

    • Die Nummer 2 bleibt die Nummer 1: Tobias Heinen führt die Geschäfte ohne neuen 1. Vorsitzenden weiter.

    Ein wichtiges Projekt, dass der Vorstand ausdrücklich nicht aus den neuen Einnahmen finanzieren möchte, ist die Erweiterung der Geschäftsstelle in Mayen. Anlass ist der gestiegene Platzbedarf des Fachzentrums Bienen und Imkerei (FBI). Das Team um Dr. Christoph Otten und Dr. Saskia Wöhl, die beide bei der Vertreterversammlung anwesend waren, brauchen dringend neue Räume, um das Angebot für die Imkereien im Verband aufrechterhalten zu können. Nachdem die ursprünglich geplante Aufstockung des Gebäudes wegen der massiv gestiegenen Baukosten gestoppt werden musste, ist nun ein Container-Bau im Garten geplant, den die Geschäftsstelle des IVR beziehen soll. Die dadurch frei werdenden Räume im bestehenden Gebäude kann dann künftig das FBI nutzen.

    Die Vertreterversammlung hat den Vorstand mit großer Mehrheit beauftragt, die Planung für diesen Anbau weiter voranzutreiben. Aktuell rechnet der Vorstand mit Kosten zwischen 230.000 und 250.000 Euro, für die bereits Rücklagen gebildet sind. Dieser Beschluss ist eine gute Nachricht für das FBI und den Standort Mayen.

    Auch die Erweiterung der Globalversicherung gegen Tierschäden hat die Vertreterversammlung beschlossen. Der Vorstand hatte hier im Vorfeld mit Gaede & Glauerdt attraktive Konditionen verhandelt. Der erweiterte Versicherungsschutz wird bei den aktuellen Völkerzahlen pro Volk lediglich 0,15 Euro kosten. Und für die nächsten Jahre wird der Verband diesen Beitrag über Rücklagen ausgleichen können, so dass auf die Imkerschaft zunächst keine Zusatzkosten zukommen. Der Vorstand konnte somit einen Wunsch der Imkerschaft umsetzen, der sich bei einer Umfrage im Dezember herauskristallisiert hatte.

    Auch ein Antrag vom Kreis-Imkerverein Aachen bekam eine Mehrheit. Das Merkblatt „Kriterien der Fortbildungsanerkennung für Bienenseuchen-Sachverständige (BSV) in NRW – gültig ab 01.05.2023“ wird nun sanft überarbeitet. In der Diskussion hatte der Obmann für Bienengesundheit, Ulrich M. Schnitzler, darauf hingewiesen, dass die rechtlichen Vorgaben nur wenig Interpretationsspielraum lassen.

    Im Anschluss an die Vertreterversammlung gab es noch die Gelegenheit, an einer Führung durch den Botanischen Garten in Bonn teilzunehmen. Markus Radscheit, technischer Leiter der berühmten Gartenanlage, übernahm diese Aufgabe persönlich. Dabei weihte der Imkerverband Rheinland noch eine Edelkastanie ein, die er anlässlich seines 175-jährigen Bestehens gespendet hatte. Gleichzeitig war damit auch ein Dank an das Botanische Institut verbunden, das seinen Hörsaal für die Vertreterversammlung kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Dr. Peter Heuschen hatte die Veranstaltung für den gastgebenden Bienenzuchtverein Rheinbach organisiert und den Kontakt zur Universität hergestellt. Außerdem hielt er einen höchst interessanten Vortrag über die Vespa Velutina in Frankreich: “Die asiatische Wespe / 20 Jahre Erfahrung in Frankreich, was können wir daraus lernen?” Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter nahmen auch dieses Angebot sehr dankbar an.

    Die nächste Vertreterversammlung findet am 15. März 2025 statt. Dann ist der Kreisverband Neuwied Ausrichter. Ein Gastgeber für 2026 in Nordrhein-Westfalen wird derzeit noch gesucht.

  • Die Online-Mitgliederverwaltung ist sicher

    (Nicht) erfolgreicher Software-Penetrationstest auf VerbandsCloud absolviert

    Der technische Betreiber unserer Online-Mitgliederverwaltung, die Firma Syscape aus Vallendar, hat durch einen unabhängigen und externen Dienstleister einen sogenannten Penetrationstest durchführen lassen. Ziel der mehrwöchigen Aktion sei es gewesen, etwaige Schwachstellen im System aufzudecken. Bei solchen Penetrationstests kommen Werkzeuge, Software und Techniken zum Einsatz, die auch Hacker verwenden.

    Die Ergebnisse des Tests liegen nun vor. Syscape konnte dem Deutschen Imkerbund e.V. eine erfreuliche Mitteilung machen: „Im Ergebnis und nach eingehender Bewertung des Abschlussberichtes wurden keine softwareseitigen Schwachstellen gefunden, die eine unmittelbare Eskalation von Benutzerrechten (Ausweitung der Privilegien) oder gar einen unberechtigten Durchgriff auf die Datenbank (z.B. durch SQL-Injection) ermöglichen.“ Von der beauftragten Sicherheitsfirma habe es lediglich Anmerkungen gegeben, die „bei einer Änderung/Anpassung auch die Bedienbarkeit der Software betreffen würden“. Deswegen werde Syscape diese Maßnahmen im Laufe des Jahres mit den Projektverantwortlichen gegeneinander abwägen.

    Syscape-Geschäftsführer Felix Weigand, der auch für den Imkerverband Rheinland e.V. als IT-Obmann tätig ist, betonte gegenüber dem D.I.B.: „Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden und sehen unseren
    bislang eingeschlagenen Weg einer verantwortungsbewussten Softwareentwicklung als bestätigt – wenn dies auch in manchen Fällen zu längeren Entwicklungszeiten führt.“