
- Junge Imkerinnen und Imker gesucht
Der Imkerverband Rheinland fördert Dich!

Du hast die Leidenschaft für Bienen, und wir haben das Wissen, um dich zu fördern. Werde Teil unserer Gemeinschaft und gestalte die Zukunft der Imkerei im Rheinland mit!
TRAINING Day in der Stadt der Bienen in Mayen
Wir veranstalten einen erlebnisreichen TRAINING Day in Mayen mit Workshops, praktischen Übungen und Übernachtung in der Jugendherberge.
Wann: Freitag 24. und Samstag 25. April 2026
Voraussetzungen für deine Teilnahme:
- Du bist im Sommer 2026 mindestens 13 und maximal 17 Jahre alt
- Du imkerst seit mindestens einem Jahr – mit eigenen Völkern oder in Begleitung
- Du hast Leidenschaft Spaß und echtes Interesse am Thema
Überall ein Haken dran? Dann bist Du bereit für den TRAINING Day in Mayen!
Bei körperlichen Einschränkungen ist die Teilnahme nur mit Begleitung durch eine Betreuungsperson möglich.
Melde dich schnell an!
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Bitte melde Dich hier an:
- Imkerverband Rheinland zeichnete bei der Honigprämierung die Besten im Westen aus
Die Tenne auf dem Gut Leidenhausen bei Köln war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Bienenzuchtverein Porz hatte in dem Naturschutzzentrum den feierlichen Rahmen für die diesjährige Honigprämierung ausgerichtet. Insgesamt 197 Imkerinnen und Imker schafften es in diesem Jahr mit ihrem Honig auf das Treppchen. 34-mal gab es die bronzene Auszeichnung, 95 Teilnehmende erhielten eine Silberurkunde – und 68 Honige erhielten eine goldene Auszeichnung.
Ein buntes Vortragsprogramm zu Themen wie Duft, Marketing, die Apimondia oder Social Media rundeten den gelungenen Tag ab. Jörg Sterling, Obmann für Honig- und Marktfragen, der durch die Veranstaltung geführt hatte, zeigte sich am Ende hocherfreut: „Unsere Imkerinnen und Imker haben unter Beweis gestellt, dass es im Rheinland ausgezeichneten Honig gibt. Die Ergebnisse der Prämierung sind durchgängig ganz hervorragend ausgefallen. Wer einen erstklassigen Honig auf dem Frühstückstisch haben möchte, trifft mit Honig aus dem Rheinland die beste Wahl.“
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Video von der Honigprämierung
Stimmungsbilder von der Honigprämierung
- Hingabe, Highlife und Full House
Bienenwachsworkshop im Bensberger Museum

Highlife beim Bienenwachsworkshop im Museum in Bensberg im Oktober: Bienenwachstücher, Bodybutter, gerollte Kerzen, Creme und Lippenpflege wurden mit Hingabe hergestellt. Full House, große Begeisterung bei Klein und Groß. Dank an Kristina Scheuer, Ulla Hermes, Jens Buhlke und Uta Henriksen.

Text: Uta Henriksen
Fotos: BZV Bergisch Gladbach - Die Dunkle Seite der Biene
Herbstveranstaltung 2025 des Kreisverbands Kleve

Die diesjährige Herbstveranstaltung des KIV Kleve fand am 25.10.2025 in Goch statt. Auf dem Programm stand ein Vortrag zum Thema „Dunkle Biene“. Hierzu konnte der Vorsitzende Georg Kersten den 2. Vorsitzenden des Bundesverbandes Dunkle Biene, Johannes Peter aus Sachsen, begrüßen.
Johannes Peter erläuterte den circa 50 Zuhörenden zunächst die Herkunft und einstige Verbreitung der Dunklen Biene in Europa sowie deren Niedergang in fast allen Regionen. Diese fanden durch Hybridisierung und Zucht neuer Rassen statt, so dass heute nur in kleinen Schutzgebieten noch reine Populationen zu finden sind.Er betonte ausdrücklich, sein Anliegen über den Bundesverband und den wenigen Landesverbänden in die Fläche zu bringen. Johannes Peter stellte die Vorzüge der Dunklen Biene (angepasstes Brutverhalten zur Tracht, Sanftmut, geringere Volksstärke/somit weniger Futterbedarf/somit nahezu gleiches Verhältnis von Ertrag zu Unkosten wie bei den verbreiteten Rassen) dar. Er konnte deutlich machen, dass es dem Bundesverband auf die Reinzucht ankommt, womit auch eventuelle Nachteile in Kauf genommen werden, da hier keine Leistungszucht betrieben werden soll.
Problematisch gestaltet sich jedoch hierzu die Einrichtung von Schutzzonen, und somit ist eine Vermischung mit anderen Rassen nicht immer zu vermeiden. Das aktuelle Zuchtmaterial ist zur Verbreitung in der Fläche bestens geeignet, da Johannes Peter einen Genpool aus verschiedenen Zonen Europas vorhält und somit hinsichtlich der Inzuchtproblematik gut aufgestellt ist.
Seine vor allem positiven Erfahrungen konnten Imkerkollegen des IV Rees, die als kleine Gruppe bereits auf die Dunkle Biene umgestiegen, sind durch Schilderung der eigenen Erkenntnisse bestätigen.
Die Fragen aus der Zuhörerschaft konnten ausführlich beantwortet werden.Harald Friese

- Der Imkerverband Rheinland mischt nun auf Social Media mit

Führt an Social Media ein Weg vorbei? Der Imkerverband Rheinland e.V. hat die Entwicklung bei den neuen Medien seit Jahren beobachtet – aber nicht begleitet. Um die Frage nach dem Sinn des online-Lebens nun ein für alle Mal zu beantworten, hat der Vorstand entschieden, einen Einstieg zu wagen. Gemeinsam mit dem 1. Schatzmeister Jörg Brücher versuchen Markus Nix (2. Vorsitzender), Ulrich M. Schnitzler (Obmann für Bienengesundheit) und Detlef Steiner (Beisitzer) in den nächsten Monaten, eine relevante Social Media-Präsenz zu kreieren. Unterstützung kommt auch aus der Geschäftsstelle in Mayen.
Falls Sie uns noch nicht folgen – und die wirklich allerwenigsten tun das -, wollen wir Sie ermuntern, die sozialmediale Arbeit unseres Verbandes unter die Lupe zu nehmen. Sie finden uns hier:
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung, vor allem aber über Ihre Unterstützung, indem Sie unsere Inhalte teilen, liken – oder uns Tipps geben, womit wir Sie online abholen.
Mit dem Bus zur Apimondia
- Fortbildung rund um Sortenhonige und Sensorik
Bienenzuchtverein Bergisch-Gladbach baut Expertise aus

Im Jahr 2025 haben zwei unserer Vereinsmitglieder erfolgreich die Ausbildung zur Honigsachverständigen am Bieneninstitut Mayen abgeschlossen. Die umfangreiche Schulung umfasste insgesamt acht Fortbildungstage und vermittelte fundiertes Wissen zu den Themen Lebensmittelhygiene, Honiggewinnung, Verarbeitung sowie zur Bewertung von Honigqualität gemäß den Vorgaben des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.).
Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung ist das Verständnis für die biochemischen Prozesse im Honig – insbesondere die Rolle enzymatischer Aktivitäten, die nicht nur Einfluss auf Geschmack und Viskosität, sondern auch auf die langfristige Lagerfähigkeit des Honigs nehmen. Darüber hinaus wurden sensorische Grundlagen besprochen, um Honige systematisch und objektiv beurteilen zu können.
Ziel dieser Qualifikation ist es, Jungimker:innen innerhalb des Vereins praxisnah zu begleiten – sei es bei der Ernte, der sachgerechten Lagerung, der Etikettierung nach den rechtlichen Vorgaben oder der Einhaltung von Hygienestandards. Gleichzeitig stehen unsere frisch ausgebildeten Honigsachverständigen als kompetente Ansprechpersonen zur Verfügung, wenn es um die sensorische Bewertung und Vermarktung geht.
Ergänzend dazu fand nun eine eintägige Fortbildung zur Honigsensorik und Sortenbestimmung in Duisburg statt, die von unserer Imkerin Daniela Graß organisiert wurde. Als Referent konnte Jörg Sterling, Honigobmann und ausgewiesener Experte für Honiganalytik und Sensorik, gewonnen werden.
Der Seminartag begann mit einer Selbstwahrnehmungsanalyse der gustatorischen Grundqualitäten: süß, sauer, salzig, bitter – und wurde ergänzt durch olfaktorische Proben, mit denen die Teilnehmenden ihre Geruchswahrnehmung testen konnten. Dabei wurde schnell deutlich, wie individuell das sensorische Empfinden ausfällt – eine wichtige Erkenntnis für jede künftige Honigbeurteilung.
Im Zentrum des Seminars stand die Verkostung und Differenzierung verschiedener Sortenhonige. Begonnen wurde mit Rapshonig – als einer der sensorisch am leichtesten identifizierbaren Sortenhonige – gefolgt von Lindenblüten-, Sonnenblumen- und Löwenzahnhonig. Auch seltenere Honige wie Fenchelhonig und Strandfliederhonig wurden verkostet und mithilfe eines Aromarades sowie strukturierter Verkostungstabellen analysiert. Dabei wurde besonders auf Textur, Kristallisationsverhalten, Mundgefühl (z. B. samtig, cremig, bröselig) sowie auf die Aromenwahrnehmung geachtet.
Den Abschluss bildete die sensorische Einordnung des eigenen Honigs: Die Teilnehmenden hatten Proben ihrer letzten Ernte mitgebracht und bewerteten diese gemeinsam hinsichtlich ihrer Blütenherkunft. Diese Übung schärfte nicht nur das eigene Empfinden, sondern veranschaulichte auch, wie vielfältig regionale Trachtverhältnisse und Standortbedingungen den Honig prägen.
Ein herzlicher Dank geht an Jörg Sterling (www.urban-melli.de) für seine fachlich fundierte, praxisnahe und humorvolle Art der Vermittlung. Ein ganz besonderer Dank geht an unser Vereinsmitglied Daniela Graß für die umsichtige Planung und Organisation dieses lehrreichen Tages.
Text und Foto: Daniela Graß























































