Zwölf Honigsachverständige aus vielen verschiedenen Bienenzuchtvereinen, teils mit einer Zusatzausbildung als Honigsommelier, stellten sich dieser Herausforderung mit großem Engagement, Sachverstand und Ausdauer.
Neben Etikettierung, Sauberkeit und Konsistenz wurden auch der Wassergehalt, die Invertaseaktivität, der HMF-Gehalt und die elektrische Leitfähigkeit geprüft. Ebenso sorgfältig beurteilten die Experten Geruch und Geschmack jedes Honigs.
In Zweierteams wurde geschaut, gerochen und verkostet: Ist das Glas sauber? Sitzt das Etikett korrekt? Ist der Deckel unbeschädigt? Sind Fremdkörper erkennbar? Entspricht die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums den gesetzlichen Vorgaben? Bei Auffälligkeiten wurde zur Sicherheit Rücksprache mit Jörg Sterling, Obmann für Honig- und Marktfragen, gehalten. Punktabzüge bei erhöhtem Wassergehalt oder Ungenauigkeiten auf dem Etikett wurden ebenso mitgefühlt wie die Freude über einwandfreie Ergebnisse.

Der Imkerverband Rheinland gibt seinen teilnehmenden Mitgliedern mit der Honigprämierung die Möglichkeit, die Qualität ihrer Honige besser kennenzulernen, die Qualität heimischer Honige sichtbar zu machen und Imkerinnen und Imker bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen.
Text: Uta Henriksen